KULTURFUTTER

Samstag, 20. Juli 2019

Thema: Anekdote & Mythos

Die Stilisierung und das Selbstbild berühmter Persönlichkeiten und Götterfiguren prägte die literarische Form des Mythos - und brachte die Anekdote hervor. In grauer Vorzeit lösten sich diese Geschichten von den historischen Gestalten. Die vielseitigen Sichtweisen und Interpretationen übten stets eine starke Anziehungskraft auf Autoren aller Epochen aus. Die Autoren Hans-Karl Fischer und Simon Gerhol beleuchten in eigenen Texten solche Anekdoten und Mythen. Sie stellen ihre literaturhistorische Entwicklung unter dem Gesichtspunkt der Selbststilisierung und der Auseinandersetzung von Kunst und Macht zur Diskussion. Der bildende Künstler Max Bauer wird im Rahmen dieser Veranstaltung Werke aus unterschiedlichen Bilder- und Schaffenszyklen zeigen, die einen Bezug zur griechischen Mythologie des Altertums haben. Jedes der Bilder versucht einen Bogen zwischen der scheinbar statisch weit zurückliegenden Vergangenheit und der vermeintlich dynamischen Gegenwart zu spannen.

 

Allgemeine Veranstaltungsbeschreibung zu "KULTURFUTTER":

Zwei Autoren und ein bildender Künstler – oder zwei bildende Künstler und ein Autor – oder drei Autoren präsentieren in je dreißig Minuten zu einem vorgegebenen Thema ihre Werke, manchmal auch in Kombination mit Musik. Das Publikum erwartet überraschende und kurzweilige Abende in authentischer Atmosphäre, gestaltet von ausgewählten Künstlern, die mit viel Freude, Leidenschaft und Können ihrem Schaffen nachgehen. Zwischen den Beiträgen ist genügend Zeit für den Austausch zwischen den Gästen und Akteuren. KULTURFUTTER ist somit ein lockerer Treffpunkt für Kunstfreunde und zugleich eine Bühne für Kulturschaffende aus der Text- und Bilderwelt. Jeder Abend hält drei ordentliche Portionen Kunst bereit. Doch das Schöne an gutem Kulturfutter ist: Es macht nie satt – sondern weckt Lust auf mehr. Der Eintritt ist frei (um Spende wird gebeten). Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr.

 

Veranstalter/Ansprechpartner:

muc Verlag | Gisela Weinhändler | info@muc-verlag.de

 

Hinweis für die Gäste:

Es empfiehlt sich um 18.45 Uhr da zu sein, um sich einen Sitzplatz zu sichern. Unsere Veranstaltungen sind in der Regel gut besucht. Die Sitzmöglichkeiten sind jedoch begrenzt und bestehen aus Stühlen, verschiedenen Hockern und zwei Bänken. Platzreservierungen können dabei leider nicht entgegen genommen werden.

Veranstaltungsort:

MachWerk Atelier, Schulstraße 1, München (U-Bahn-Station: Rotkreuzplatz)

 

 

Mitwirkende (in alphabetischer Reihenfolge)

Max Bauer
--- 1963 geboren in Rosenheim und lebt seit 1990 in München. Von 1982 bis 1985 Studium des Verwaltungsrechts mit Abschluss Diplom-Verwaltungswirt (FH), seither beruflich tätig in der öffentlichen Verwaltung des Freistaates Bayern (Bereich Soziales und Schulen). Er befasst sich seit vielen Jahren mit Philosophie und den Philosophen des griechisch-römischen Altertums. Sein Interesse für Philosophie hat starken Einfluss auf seine Werke. Künstlerisch legt er seinen Schwerpunkt auf die abstrakte oder naive Darstellung von Emotionen, Seelenzuständen und von mythologischen Figuren. Er verwendet hierzu unterschiedliche Maltechniken und Materialien. Seit einiger Zeit widmet er sich zudem der Kaltnadelradierung. Ein Überblick aus den unterschiedlichen künstlerischen Zyklen findet sich auf seiner Website (www.max-bauer-art.com).

Hans-Karl Fischer
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beschäftigt sich als Dichter, Essayist, Scherenschneider und Workshop-Leiter mit den griechischen Mythen. Er leitet die Mythen von der realen Ebene des Rechts und der Sitten ab, um ihre symbolische Ebene umso besser herausarbeiten zu können. Die großen Götter sieht er als Ordnungsprinzipien des menschlichen Lebens an, in denen sich die Lebensalter spiegeln. So ist für ihn Hermes der jüngste, Hades der älteste Gott. Wegen der Vernachlässigung von Kindheit und Stufen des höheren Alters durch die Griechen kann dadurch die Spanne von 17 bis zum Alter von 60 Jahren dargestellt werden. Die weiteren Schwerpunkte des Autors sind die italienische Renaissance und die Familienforschung um den Dichter Hans Carossa. Unter den zahlreichen Veröffentlichen und den Glyptothekführungen sind hervorzuheben ›Diebstahl‹ (2003) und ›der Friedhof von Gstöding (1983).

Simon Gerhol
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lebt bei und arbeitet in München. Seit 2014 veröffentlicht er Gedichte und Kurzgeschichten, sowie 2017 einen ersten Roman (2017 ›Terra Divisa‹, 2015 ›Reisende ohne Eigenschaften‹ und letztlich in eXperimenta 2019).  Als Weltenbummler auf Geschäftsreise entstehen seine Text meistens im Transit zwischen Gestern und Morgen. Regelmäßig erscheinen neue Texte auf seiner Webpage https://www.simongerhol.com
2015 ›Niemand‹ in ›neue Sirene, Wegweisende Literatur der Gegenwart Nr. 29‹ 2018 folgte die Veröffentlichung von „Kein Meer“ auf https://www.dasgedichtblog.de/gedichte-mit-tradition-folge-140-kein-meer/2018/05/25/ u.v.a.m.

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