Samstag, 18. Februar 2017

Thema: Drinnen & Draußen

 

Zwei Autoren und ein bildender Künstler – oder zwei bildende Künstler und ein Autor – oder drei Autoren präsentieren in je dreißig Minuten zu einem vorgegebenen Thema ihre Werke, manchmal auch in Kombination mit Musik. Das Publikum erwartet überraschende und kurzweilige Abende in authentischer Atmosphäre, gestaltet von ausgewählten Künstlern, die mit viel Freude, Leidenschaft und Können ihrem Schaffen nachgehen. Zwischen den Beiträgen ist genügend Zeit für den Austausch zwischen den Gästen und Akteuren. KULTURFUTTER ist somit ein lockerer Treffpunkt für Kunstfreunde und zugleich eine Bühne für Kulturschaffende aus der Text- und Bilderwelt. Jeder Abend hält drei ordentliche Portionen Kunst bereit. Doch das Schöne an gutem Kulturfutter ist: Es macht nie satt – sondern weckt Lust auf mehr. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr.

 

Sabine Brandl präsentiert Ausschnitte aus ihrem neuesten Roman "Hummeln im Glas" und liest die eine oder andere neuere Kurzgeschichte passend zum Thema. Monika Veth zeigt zwei ihrer Bildwerke, sie tragen den Titel: "Das rote Meer" (im Traum wachend und schlafend) und ihr neuestes Werk "Augenhöhe" (sichtbare und unsichtbare Wahrnehmung). Angela Bauer liest Auszüge aus ihrer Erzählung "DIE HÖHLE oder TOUCHSTONE of REALITY" und ließ sich beim Verfassen des Textes durch Holzkugeln des niederbayrischen Künstlers Peter Wagensonner inspirieren. Diese Kugeln liegen massiv und gemütlich unversehrt, aber auch als bruchstückhafte Schalen in seinem Atelier. Die fragilen Schalenstücke werden in der Erzählung sowohl als Berührungsort wie auch als Berührungsergebnis zweier unergründlicher Welten gesehen: Der individuellen Innenwelt und der sie umgebenden Außenwelt. Um Kontakt zu bekommen, müssen sich das Drinnen und das Draußen berühren.

 

Wie freuen uns auf einen kurzweiligen und facettenreichen Abend in lockerer Werkstatt-Atmosphäre! Moderation: Gisela Weinhändler

 

Ort:

Machwerk-Atelier

Schulstraße 1

80634 München

 

Eintritt frei!

Beginn: 19 Uhr

 

Zu den Mitwirkenden

Sabine Brandl

Sabine Brandl wurde 1977 in München geboren. »Hummeln im Glas« ist ihr dritter Roman. Mit ihm bleibt sie dem Genre »lesbischer Liebesroman« treu, in das auch ihre ersten beiden Romane einzuordnen sind (»Und täglich grüßt die Erinnerung«, Butze Verlag 2010; »weißblau queer gestreift«, AAVAA 2012). Sie schreibt seit ihrer Jugend Lyrik und Prosa. Dabei interessiert sie (Zwischen-)Menschliches und (Über-) Irdisches in allen Facetten. Trotz dieses breiten Spektrums hat sie ein unveränderliches Markenzeichen: ihre Vorliebe für Erotik und Situationskomik, oft gepaart mit Tragik und Tiefgang. 2004 gründete sie den REALTRAUM e. V., einen Verein zur Förderung von Literatur, Bildender Kunst und Musik, dessen 1. Vorsitzende sie seitdem ist.

 

Sie hat in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und bereits an die 100 Lesungen bestritten. Außerdem arbeitet sie als Herausgeberin und Lektorin für verschiedene Buchprojekte. Durch ihre zahlreichen kulturellen Aktivitäten hat sie sich besonders in der Münchner Kulturszene sowie in der deutschen lesbischen Literaturszene bereits einen Namen gemacht.

 

Zu ihrer Website: https://www.sabinebrandl.net/

Monika Veth

1957 in München geboren, besuchte dort die Blocherer Schule für freie und angewandte Kunst – Fachbereich Kommunikationsdesign.

 

Darauf folgten viele Jahre Tätigkeiten als Grafikerin in verschiedenen Agenturen Münchens. Ihr Herz gehört der bildenden Kunst, als freischaffende Künstlerin zeigt sie ihre Bilder in namhaften Münchner Galerien.

 

Seit 2009 ist sie Mitglied des REALTRAUM e.V., aus einem ihrer Bilder („Fisches Schwarm“) entwarf sie u.a. das aktuelle Logo des Vereins, aber auch Flyer und Plakate zu verschiedenen REALTRAUM-Veranstaltungen.

 

Zu ihrer Website: https://www.monika-veth-art.de/

Angela Bauer

Kurzgefasst:

 

1949 in Berlin geboren - Besuch der 3. Grund- und der Askanischen Oberschule in Berlin-Tempelhof - 1969 Abitur - Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin - 1975 Promotion zur Dr. med. - Arbeit als Internistin bis Mitte der 90er Jahre in München und Umgebung, daneben Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilian-Universität München - Studium der Englischen Literatur im Rahmen von Sommerkursen an der Universität Cambridge, England - seit Ende der 90er Jahre als Autorin tätig.

 

Zu ihrer Website: http://www.angelabauer.net/

 

Angela Bauer über sich selbst:

 

"Es war - von ihr begleitet oder durch sie gestützt - immer ein Leben mit Literatur. Über viele Jahre stand allerdings mein ärztlicher Beruf an erster Stelle. Daneben studierte ich abends auch mal Philosophie und Neuere Deutsche Literatur sowie Englische Literatur während einiger Sommerkurse in Cambridge. Dort habe ich dann auch den Grundstock für mein erstes großes Werk, das Theaterstück DER PFLÜGER, entdeckt. Alle meine Werke habe ich in der Stadtbücherei Grafing aus der Taufe gehoben und sie u.a. beim Münchner Künstlerkreis Kaleidoskop, bei der Schreibgruppe KaLiber, bei KUNSTPUNKT 2012 (REALTRAUM e.V.), sowie in der Wormser Stadtbibliothek, der Wormser Bergkirchengemeinde und vielen weiteren Lesungen vorgestellt."

 

Neben dem genannten Theaterstück veröffentlichte sie in den letzten Jahren zahlreche Erzählungen (u.a.  HERMANN und FERDINAND), Gedichte und Essays.

 

 

Angela Bauer präsentiert am 18. Februar die Erzählung: "DIE HÖHLE oder TOUCHSTONE of REALITY" 

 

Sie sagt darüber:

 

"Zu dieser Erzählung haben mich die Holzkugeln des niederbayrischen Künstlers Peter Wagensonner inspiriert. Sie liegen massiv und gemütlich unversehrt, aber auch als bruchstückhafte Schalen in seinem Atelier. Die fragilen Schalenstücke werden in der Erzählung sowohl als Berührungsort wie auch als Berührungsergebnis zweier unergründlicher Welten gesehen: Der individuellen Innenwelt und der sie umgebenden Außenwelt. Um Kontakt zu bekommen, müssen sich das Drinnen und das Draußen berühren. Das geschieht hier zunächst zögernd, sensibel und vermutlich wenig erfolgversprechend in der Rahmengeschichte, nämlich der Begegnung der Amerikanerin Frances mit dem Engländer Richard während eines Literaturkurses in einer englischen Universitätsstadt, mit Bravour dagegen in den Episoden, in denen Frances von Onkel Ed und seiner abgebissenen Nasenspitze erzählt. Alles mündet in das Höhlenerlebnis, in dem Kräfte wie Neugier und Gefahr, Geschick und Pannen, Angst und Vernunft, Drinnen und Draußen schließlich in ein beglückend sinnvolles Verhältnis treten."

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Sabine Brandl

 

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