Gefangensein. Drinnen und Draußen

Gefangensein. Drinnen und Draußen.

Bilder und Gedichte

 

ISBN 978-3-9815181-8-4 # Herausgeberin: Gisela Weinhändler # 166 Seiten (inkl. 29 Seiten farbiger Bilddruck) # Taschenbuch #

 

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Covermotiv: Hanna Conrad-Peters (Titel: "Innere Tanzbilder")

Klappentext:

Die Begrenzung und die Freiheit, der Schatten und das Licht, das Leid und das Glück machen unser tägliches Leben aus. Sie begründen unser Streben nach dem Guten, Hellen und Leichten, das uns angesichts der dunklen, schweren Seiten erst wirklich kostbar erscheint. So wird Leben bisweilen zu einem harten Ringen und Kämpfen, aber manchmal auch zu einem leichtfüßigen Tanz auf der Sonnenseite – zumindest für eine gewisse Zeit.

 

»Gefangensein – Drinnen & Draußen«: Wie breit gefächert dies uns alle im täglichen Leben und in besonderen Momenten betreffende Thema ist, zeigen die 53 Gedichte und 48 Bildwerke im Buch, geschaffen von 70 Dichtern und bildenden Künstlern.

 

 

Zum Entstehen des Buches - Hintergründe

Der Bilder- und Gedichte-Band mit 53 Gedichten und 48 Bildern (davon 29 Farbbilder) von 70 Text- und Bildkünstler*innen ist eines der Ergebnisse der ersten öffentlichen Ausschreibung des muc Verlags. Es konnten sowohl Kurzprosa-Texte, als auch Lyrik- und Bildbeiträge eingereicht werden. Im Ausschreibungszeitraum (Januar bis Juli 2016) erreichten uns fast 2000 Text- und Bildbeiträge, davon rund 900 Kurzprosa-Texte, 800 Gedichte und 300 Bilder von über 900 Künstlern aus ganz Deutschland, einigen anderen Ländern Europas und aus den USA. Im Zeitraum August 2016 bis April 2017 waren wir mit der Auswahl befasst, ab April 2017 begann der Lektoratsprozess, danach folgten die üblichen Buchsatz-/Layout-Arbeiten.

 

Aufgrund der überaus zahlreichen Einreichungen entstand zum gleichen Thema ein zweites Buch: ein Kurzgeschichten-Band. Dort enthalten sind 46 Kurzgeschichten von 46 Autor*innen.

 

In beiden Bänden sind literarische Arbeiten und Bildwerke von insgesamt 111 herausragenden Autor*innen und bildenden Künstler*innen publiziert.

 

Die Herausgeberin

Gisela Weinhändler

... kam in den 70ern in einem Dorf in Südostbayern auf die Welt. Sie besuchte die Schule, schloss eine technische Ausbildung ab, begann eine Beamtenlaufbahn, um sie wieder aufzugeben, erwarb auf dem zweiten Bildungsweg das technische Fachabitur, versuchte sich im Studium Architektur, wechselte ihr Interessensgebiet und studierte bis zur Jahrtausendwende Soziale Arbeit in Regensburg. Seither ist sie hauptberuflich als Sozialarbeiterin tätig, seit 2004 in München, wo sie auch lebt. Der persönliche Ausdruck durch Kunst und Literatur hat für sie von jeher eine große Bedeutung, entsprechend hat er sie neben Schule, Ausbildung, Studium und beruflicher Tätigkeit immer begleitet. Sie interessiert sich zudem für Neurobiologie und -physiologie, kognitive Neurowissenschaft und Psychologie. Die Erkenntnisse dieser Wissenschaften haben starken Einfluss auf ihre Werke. Nach einem langen Entwicklungsweg beschäftigt sie sich heute in ihrer künstlerischen Tätigkeit vorwiegend mit Fotografie, gelegentlich auch mit Ausdrucksmalerei, Mixed-Media-, Assemblage-, Collagen-Kunst. 2004 gründete sie zusammen mit der Autorin Sabine Brandl die Münchner Künstlergruppe REALTRAUM, die seit 2010 ein gemeinnütziger eingetragener Verein ist; nach wie vor ist sie hier leitend tätig, seit der Vereinsgründung als Vorstandsmitglied. Ebenfalls gemeinsam mit Sabine Brandl rief sie zudem 2012 den muc Verlag GbR ins Leben, deren Geschäfte sie seitdem führt. Ihre berufliche Tätigkeit, ihre ehrenamtliche Vereinstätigkeit, die Arbeit als Verlegerin, das eigene Kunstmachen und nicht zuletzt all die zwischenmenschlichen Begegnungen in den genannten Kontexten bedeuten für sie eine immerwährende und lebensnotwendige Inspiration. www.gisela-weinhaendler.de

Die Bildkünstler

Kerstin Brichzin
1962 in Eilenburg (Sachsen) geboren, im Erzgebirge aufgewachsen. Nach einem längeren Aufenthalt in Saudi-Arabien und Tätigkeit an der Deutschen Schule in Riad arbeitet die dreifache Mutter nun als Erzieherin in einer Kölner Kindertagesstätte. Neben zahlreichen Kurzkrimis und Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften Publikation von Kinderromanen und Bilderbüchern (Texte). Dazu beschäftigt Brichzin sich mit Miksang-Fotografie, was ihr ein anderes, ein behutsames Sehen der Umgebung ermöglicht. www.kerstin-brichzin.de

Hanna Conrad-Peters (Covermotiv)
1946 in Posen geboren, in Stettin aufgewachsen, seit frühster Jugend Malunterricht durch etablierte Künstler. Ab dem 14. Lebensjahr Besuch eines Lyzeums für Bildende Künste. Im Anschluss Studium der Schifffahrtslogistik an der Technischen Hochschule in Stettin. 1968 Übersiedelung nach Hamburg, wo sie mehrere Jahre als Systemanalytikerin arbeitete. 2005 Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit, Atelier in Haffkrug. Seit 2010 Mitglied im Förderverein Bildende Kunst Ostholstein e. V. und Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Seit 2012 verfasst Conrad-Peters zudem Lyrik. Hier geht es ihr darum, ihre Gedanken und Erkenntnisse über den Sinn des Lebens kompakt und rhythmisch in einer Synthese aus Kunst und Erlebnissen auf den Punkt bringen. 2016 ist von ihr erschienen: »Der Schlüsselbund« (Bilder und Gedichte; Deutsche Literaturgesellschaft). www.hanna-conrad-peters.foerderverein-bildende-kunst-oh.de

Colin Goldner     
Geboren 1953 in München, promovierter Psychologe und Leiter des Great Ape Project, das Grundrechte für Menschenaffen einfordert. Autor der Studie »Lebenslänglich hinter Gittern: Die Wahrheit über Gorilla, Orang Utan & Co in deutschen Zoos« (Alibri 2014), die für die Wahl zum »Wissensbuch des Jahres« nominiert war und in der Kategorie »Zündstoff« den zweiten Platz belegte. Zahlreiche Publikationen als Wissenschaftsjournalist (Schwerpunkt: kritische Veröffentlichungen zur Psycho- und Esoterikszene, zu Sekten und Heilslehren), dazu als Psychologe in unterschiedlichsten Funktionen tätig, u. a. Leiter des »Forum Kritische Psychologie«, einer Beratungseinrichtung für Therapie-Geschädigte bei München. Der gelernte Erzieher und ehemalige Entwicklungshelfer lebt heute in Niederbayern (zwischen Regensburg und Ingolstadt). www.greatapeproject.de
      
Caterina Greto
Lebt in Stuttgart, geboren 1975 in Italien. Architektin mit zahlreichen Ausstellungen im Bereich Kunst (u. a. Ifa-Sprachinstitut Stuttgart, Gallery No. 12 Tokyo, »Fonopoli incontra Fonopoli« Rom, »Kontemporanea 2005« Lecce, verschiedene private Ausstellungen), Gewinnerin verschiedener Schmuck-Design-Wettbewerbe (u. a. International Award for Jewelry Design Pearl Utopia in Mailand, 2000; Wettbewerb Jette Joop und Juwelier Christ, 2002; sowie von Schmuckdesign Marie Claire, 2003), dazu Ausstellung auf der Schmuckmesse Basel. Gaststudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zurzeit Arbeit an zwei Kunstbänden mit grafischen Arbeiten zu den Themen »Begegnung« und »Haus«.

Christian Heigner
Geboren 1971 in Schärding, Oberösterreich, lebt in Linz. Ausbildung zum Fotografen an der Prager Fotoschule. Heigner kehrte sich schnell von der digitalen Fotografie und der Bildbearbeitung am PC ab, er bevorzugt filmbasiertes, langsames und reflektiertes Arbeiten vor Ort. Spezialisierung auf Nassplattenfotografie (wet plate collodion), mittlerweile fotografiert er seit drei Jahren ausschließlich mit diesem Verfahren, da es seine Bildsprache am besten unterstützt. www.christianheigner.com

Jeremias Heppeler
Jahrgang 1989, geboren in Tuttlingen und immer noch in der Bodenseeregion beheimatet, genauer in Fridingen, hat das Fach »Literatur – Kunst – Medien« studiert und arbeitet als freier Künstler, Texter, Journalist und Filmemacher. Er schreibt als Autor u. a. für die Kulturseiten des Südkurier und für laut.de – jeweils mit Schwerpunkt Pop. 2015 hat er in der Mongolei den Dokumentarfilm »Die Stadt der vergessenen Kinder« realisiert. Er versteht sich als intermedialer Künstler, der analoge und digitale Medien kombiniert. Das Experiment der stetigen De- und Rekontextualisierung steht im Zentrum seiner Arbeit, die sich in Texten, digitalen Collagen, Acrylgemälden, Projektionen und Maschinen manifestiert. Letzte Ausstellungsprojekte: »drei tote hunde« (Tuttlingen, Kunstraum Gleis Null, 2014), »und hier am ende ist mensch nichts weiter als eine erfindung« (Konstanz, Gewölbekeller, 2016) und »der prozeßß« (Aldingen, Galerie im Altbau, 2017). Er wurde mit dem Samsung Smartfilm Award im Genre Experimental und dem Motion Picture 2.0 Award des ZKM Karlsruhe ausgezeichnet (beides 2014). 2016 war Heppeler Stipendiat der Sommerakademie Venedig.

hidika                           
Geboren 1962 in Klagenfurt, Fachschulausbildung zur Gold- und Silberschmiedin in Ferlach, ein Jahr Goldschmiedarbeit in Wien, 1987/88 Meisterklasse an der Ortweinschule für gestaltendes Metallhandwerk in Graz, seit 1989 freischaffend in Kärnten in der Steiermark. Diverse Ausstellungen mit Schmuck, Malerei, Skulpturen und Amanda-Bildern. Reisen nach: Südamerika, Cuba, Mexiko sowie in verschiedene europäische Länder. Jüngst Besuche von Auschwitz, Dachau und Theresienstadt. Ein zentrales Lebensthema für sie: Das Leben selbst fordert alltägliche Kompromissbereitschaft, sie aber »nimmt sich das recht um sich selbst zu ringen & zu ringen & zu ringen & zu ringen …« Zu ihrer Kunst teilt Peter Illich mit: »die kunst von hidika entspringt ihrem tagebuch – wörter und bilder geraten dabei in innige umarmung – es entsteht ein spiel mit der sprache mit linien formen & farben – zentrales motiv in ihren bildern ist die kunstfigur AMANDA – manchmal ein alter ego der künstlerin, das über die jahre zu einer treuen wegbegleiterin wurde und als ausdrucksform einer welt jenseits der realen gegebenheiten dient.« www.hidiamanda.jimdo.com

Andreas Georg Hilzensauer
Geboren 1977 in Wien, wohnhaft ebenda. Durch ein künstlerisch geprägtes Elternhaus bereits seit jungen Jahren an Literatur, Musik, Film und bildenden Künsten interessiert, seither stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen: von Kurzgeschichten und Lyrik über den Journalismus und das Zeichnen von Comics (als »Roger Sandega«) bis zu Arbeiten in bildender Kunst (Computergrafiken), Photographie und Kompositionen am Klavier (als »At Loss For Words«). www.rogersandega.deviantart.com
            
Astrid Jahns
Geboren 1972 in Wolfsburg, lebt und arbeitet in Hannover. Besuch der Fachoberschule für Kunst und Gestaltung sowie Grafik-Design-Studium an der Fachhochschule für Visuelle Kommunikation, Hannover. Seitdem freischaffende Künstlerin und Autorin. Arbeit an Collagen, Texten/Gedichten, Film-Sequenzen und Klang-Collagen. Verschiedene Ausstellungen, national und international, wie z. B. bei der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, München, in der Städtischen Galerie KUBUS, Hannover, Galerie Schwartzsche Villa, Berlin, oder in der gallery@oxo OXO Tower Wharf, London. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien in Deutschland und Großbritannien. www.astridjahns.de
   
Katrin Kammerer
Geboren 1981 in Mühlacker (nahe Pforzheim), lebt seit 2016 in Wien, davor zwei Jahre Aufenthalt in Budapest. Dort arbeitete die bildende Künstlerin mit verschiedensten Materialien und befasste sich intensiv mit der Fotografie. Bis dahin war sie angestellte Steinbildhauerin. 2003 Abschluss ihrer Ausbildung zur Steinbildhauerin als Beste ihrer Handwerkskammer, 2006 Erwerb des Meistertitels. 2000 und 2003 nahm sie an einem internationalen Schneeskulpturenwettbewerb in Innichen/St. Vigil in Südtirol teil, wo sie 2003 mit ihren zwei Teamkollegen den zweiten Platz belegte. 2010 präsentierte Kammerer ihre Arbeiten aus Stein in einer eigenen Ausstellung in Laichingen: »Abstrakte Szenen aus der Natur«. Im Februar 2014 nahm sie an einem Foto-Workshop von Warren Richardson teil, dem Gewinner des World Press Award 2015. www.katrin-kammerer.de
 
Bastian Kienitz
Geboren 1975 in Perleberg, studierte Genetik und Neurobiologie in Mainz und Würzburg. In seiner wissenschaftlichen Arbeit sammelte der promovierte Naturwissenschaftler Erfahrungen mit Hochgeschwindigkeitskameras und hochauflösenden Standkameras. Trotz des naturwissenschaftlichen Hintergrunds galt sein großes Interesse jedoch immer schon der Kunst, speziell der Fotografie und der Lyrik. Seit 2012 ist Kienitz als freiberuflicher Fotograf und Künstler tätig. Als Autor und Dichter erhielt er den Anerkennungspreis beim Wiener Werkstattpreis 2013 für »Zappgedichte«. Seine Fotos stellte er 2015 im Rahmen der Gruppenausstellung »Photography now« in der Brick Lane Gallery London aus. 2016 Ehrenpreis beim Kunstgeflechtpreis des gleichnamigen Kunstvereins für seine fotografischen Arbeiten. Im selben Jahr unter dem Titel »Unklarheiten« in Bremen auch erste Einzelausstellung.
      
Julia Klaiber
Wurde 1995 in Dannenberg an der Elbe geboren. Seit klein auf zeichnet und malt sie gerne. 2013 Abitur mit künstlerischem Schwerpunkt, danach in Hamburg Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin. Seitdem freiberuflich tätig, Schwerpunkte: 3D-Modelling und Illustration, dazu Infografiken sowie Packaging und Motion-Design. Am liebsten zeichnet sie mit Bleistift Schwarz-Weiß-Bilder mit besonders hohen Kontrasten, doch auch in Farbe probiert sie sich aus, etwa in der Acryl- oder der Aquarellmalerei. www.juliiakbr.portfoliobox.net

Heike Knapp   
Geboren am 1968 in Hamburg-Harburg, lebt heute in Ahrensmoor. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau ist als kaufmännische Angestellte tätig. Bereits im Vorschulalter begann sie zu zeichnen. Zunächst Pferdebilder, später Portraits bekannter Künstler aus Musik und Film, ihrer Kinder, Verwandten und Freunde. Seit 2004 dann auch schreiberisch tätig, um eine weitere Ausdrucksmöglichkeit neben der Malerei zu haben. Seitdem auch gegenseitige Bereicherung der beiden Gebiete. Ihre Bilder wurden unter anderem in der Sparkasse Stade-Altes Land in Steinkirchen, im Golf-Club Buxtehude, im Kino-Hotel Meyer’s in Harsefeld und anlässlich einer Lesung auf dem Biolandhof Meibohm in Ahrenswohlde ausgestellt. Gedicht-Veröffentlichungen in Anthologien, u. a. im Buchprojekt »Buxtehude. Eine Stadt schreibt ein Buch« (Verlag Atelier im Bauernhaus 2012), und in Literaturzeitschriften, u. a. in »Asphaltspuren« (Nr. 23) und »Torso« (Nr. 19). 
                              
Uwe Müller
1956 in Osnabrück geboren, wo er auch heute noch lebt. Ausbildung zum Krankenpfleger, dann Studium zum Lehrer für Pflegeberufe. Tätigkeiten: leitender Krankenpfleger und Lehrer für Krankenpflege; daneben: Trainer, Übungsleiter, Jugendleiter, verschiedene Vorstands- und Medienaufgaben in Sportverbänden. Müllers große Leidenschaft ist aber die Fotografie: Mit acht Jahren erwählte er die Synchro-Box von Agfa zum ständigen Begleiter. Als Autodidakt später Vertiefung in den Bereich der Fotografie. Ausstellungen mit verschiedenen Schwerpunkten, wie »Menschenkinder« (Menschen in unterschiedlichsten Situationen), »Zirkuswelten« (von Floh- bis int. Zirkus), »Crimes« (bizarre Darstellungen) und »AmaFleurs« (Models). Müllers Aufnahmen entstehen ausschließlich im größten Fotostudio der Welt, also Outdoor. Photoshop wird nur bei abstrakten Darstellungen angewendet.
           
Nicola Richter
Geboren 1962 und wohnhaft in Hamburg. Ausbildung zur Kostümschneiderin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Freiberufliche Tätigkeit als Kostümbildnerin in diversen Film- und Fernsehproduktionen. Gaststudium an der HFBK Hamburg im Bereich visuelle Kommunikation bei Elfi Mikesch, zudem freie Tätigkeit als Autorin für Arte und Zeit online.

Lisa Robitza
1986 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Bildenden Kunst in Wien. Seit 2014 ist sie als freischaffende Illustratorin tätig, vorwiegend für Bands und Musiker. In ihren Werken befasst sie sich mit Depressionen, Ängsten, dem ständigen inneren Kampf mit sich selbst. Sie lebt in Berlin und lässt sich von der Bundeshauptstadt inspirieren. Zumeist sind ihre Arbeiten schwarz-weiß, es geht Robitza vor allem darum, einfache, aber effektvolle Motive zu erschaffen. www.lisarobitza.wix.com/lisanthropie

Sigrid Schenkenberg
1958 in Hamburg geboren, verwitwet, ein Sohn und ein Enkel. Sie wohnt seit 1983 in einer alten Bauernkate in Kankelau, einem kleinen Dorf im Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein. Abitur mit Leistungskurs Kunst, Lehre als Druckvorlagenhersteller und für Reproretusche. Ende 2000 erkrankte Sigrid Schenkenberg an schweren Depressionen. Erst beschrieb sie in Gedichten ihre Qualen, dann wurde die Malerei ihr Ausdrucksmittel. Das erste Bild entstand 2003 in einer therapeutischen Beschäftigungsmaßnahme. Seit Herbst 2006 geht es ihr deutlich besser. Sie führt wieder ein annähernd normales Leben mit Aktivitäten, Freunden und sozialen Kontakten, jedoch ist sie erwerbsunfähig. Die Malerei, das Fertigen von Skulpturen und das Ausstellen ihrer Werke füllen u. a. den Tag der Autodidaktin aus. Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie Vorträge, z. B. im Dom zu Lübeck, in Hamburg, im Herzogtum Lauenburg, in Schwerin, Bad Oldesloe, Glinde und Bruchhausen-Vilsen. www.sigridschenkenberg.de

Ilona Schmidt
Lebt und arbeitet als Künstlerin in Hamburg. Seit 2007 betreibt sie freie künstlerische Studien und ist Mitglied im Berufsverband für bildende Künstler. Ihr Kernthema: der Mensch mit all seinen Facetten. Es geht Ilona Schmidt um das menschliche Miteinander, die Vergänglichkeit allen Seins, das Leben und den Tod. Viele Arbeiten entstehen spontan und intuitiv. Um ihren Gedanken und Vorstellungen Gestalt geben zu können, greift sie auf die verschiedensten Techniken und Materialien zurück. Sie befasst sich u. a. mit Plastik und Skulptur in Ton oder Stein, mit Brenntechniken wie Rakubrand und Pitfire, Malerei in Öl oder Acryl, Zeichnung in Kohle, Objekten im Materialmix und experimenteller Fotografie. Seit 2010 zeigt sie ihre Arbeiten in Ausstellungen, u. a. zu den Themen »Ethik und Innovation« (Gemeinschaftsausstellung, hit-Technopark, Hamburg, 2013), »Tiefgang oder die Reise ins Ich« (Einzelausstellung, hit-Technopark, Hamburg, 2014). Nominierung zum Kunstpreis der Rosenheimstiftung, Katalog-Publikation und Teilnahme an der Auswahlausstellung »Europa- Mythos und Vision« (Stadtmuseum Offenbach, 2014) und »Babylon – Wunder, Wahn und Wirklichkeit« (Galerie RAR, Niederlande, 2016). www.ilonaschmidt.de

 

Sandra Schneider
Wurde 1990 in Worms geboren und lebt in dem kleinen zauberhaften Bad Dürkheim, welches zum Tagträumen einlädt. Neben ihrer Arbeit als Maskenbildnerin widmet sie sich ihrer Leidenschaft der Fine-Art-Fotografie. Hier kann sie Geschichten erzählen und in surreale Welten eintauchen. Ihre Arbeiten findet man unter: www.adreamersart.de

Miriam Schönhoff
Geboren 1994 in Rostock, lebt seit 2013 in Kassel. Seit 2007 verfasst sie literarische Texte; sie gewann drei Mal den ersten Preis des Eva-Hoffmann-Aleith-Wettbewerbs für junge Literatur des Fördervereins der Kirche Stüdenitz. Seit Juni 2016 tritt sie zudem mit ihren Bildern an die Öffentlichkeit, so z. B. Teilnahme mit der Allegorie »Jahreshüter« (Acryl auf Leinwand) am Ausstellungsprojekt »RaumZeitBegegnung – Geben. Nehmen. Wachsen.« (Nina A. Schuchard, Kirche Roddahn). Im März 2017 folgte ihre erste eigen Ausstellung mit dem Titel  »Seelenwelten« (Acrylbilder, Zeichnungen und Fotografien, Stadtbibliothek Kyritz).

Elisabeth Schreck
Wurde 1994 in Graz geboren und lebt in der Südoststeiermark. Sie ist beruflich als Servicetechnikerin in einem Elektrofachgeschäft tätig. In ihrer Freizeit verfasst sie mit Begeisterung Kurzgeschichten der Genres Krimi, Fantasy und Science-Fiction. Liebend gerne malt sie auch Bilder, zumeist entstehen Bleistiftzeichnungen. Elisabeth Schreck möchte mit ihren Arbeiten nicht nur unterhalten, sondern vor allem auch zum Nachdenken anregen.

Miriam Elena Sipala
Geboren 1983 in Stuttgart, 2003 Abitur. Über Umwege zur Fotografie gekommen, erlernte die Fotografie bei einem renommierten Werbefotografen. 2010 erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zur Fotografin. Aktuell liegen noch keine Veröffentlichungen von Fotografien vor. Folgt ihrer zweiten Passion, der Poesie. Schreibt Gedichte, kleinere Veröffentlichungen in Anthologien. Thematisch beschäftigt sie besonders das Eigene, es geht darum, die Bewegung subjektiver Wahrnehmungen künstlerisch festzuhalten. Gegenwärtig lebt sie in zwei Welten und arbeitet in einer Festanstellung als Flugbegleiterin. Dies öffnet den Raum für Gedanken in all ihren Möglichkeitsformen, hat einen realen Ausgangspunkt und fördert das Sichtbarmachen des Zufälligen.

Ulrike Spang
Geboren 1953 in Göppingen, Baden-Württemberg, lebt in Schwabach bei Nürnberg. Von 1972 bis 1977 studierte sie freie Grafik und Malerei bei Professor Clemens Fischer an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Nach einer Ausbildung zur Sekretärin in Oberbayern übernahm sie Verwaltungs- und Büroaufgaben in der Firma ihres Ehemanns. Auch nach der Geburt ihrer Kinder Ina und Fabian verwirklichte sie weiterhin zahlreiche Projekte. Seit 2005 wendet sie neben den klassischen Techniken auch sehr gerne die digitale Bilderstellung an und hat die Welt der Animationsfilme und der Illustration für sich entdeckt. Zurzeit beschäftigt sie sich vorwiegend mit Bilderbuchprojekten für verschiedene Altersstufen, dazu illustriert sie Texte und Gedichte ihrer Tochter Ina. Teilnahme an der Finalistenausstellung von »Der Meefisch – Marktheidenfelder Preis für Bilderbuchillustration« im Franck-Haus 2015 mit »Sonntags« (Vers-Text: Ina Spang, Illustration: Ulrike Spang).

Steve Strix
Geboren 1967 in Aachen, Studium der Germanistik und Romanistik an der RWTH Aachen, mehrjährige Aufenthalte in verschiedenen europäischen Ländern, Lateinamerika, Afrika und Asien. Freier Fotograf und Autor. Lebt und arbeitet zurzeit in Österreich. Ausstellungen, Preise, Presseveröffentlichungen u. a. 2011 Deutschland, National Geographic; 2013/14 Venedig  (Italien) Arte Laguna, Shortlist; 2015 Florenz (Italien); 2015 Rom (Italien), Merlino, Bottega d’Arte; 2015 Rom, »Premio d’arte contemporanea Eureka«-Finalist; 2015 Florenz (Italien) Merlino, Bottega d’Arte; 2015 Hamburg, Shortlist Walter-Kempowski-Literatur-Preis; 2015 Florenz (Italien), Biennale for contemporary art; 2015 Curitiba (Brasilien), Biennale for contemporary art; 2015 USA, Ethology – Communication and animal emotions; 2015 USA The ›Motif Collective‹, Fine art photography, 2. Platz; 2016 Rom (Italien), Exhibition for Contemporary art, Sale de Bramante; 2016 Livorno (Toskana/Italien), International Photo Exhibition »Fortezza Nuova«; 2016 USA, The ›Motif Collective‹, Fine art photography, Shortlist; 2016 Cingoli (Picenum/Italien), Gallery for contemporary art; 2016 Terni (Umbrien/Italien), »Premio d’arte contemporanea Eureka«-Finalist.
                    
Monika Veth
1957 in München geboren, wo sie auch heute noch lebt, besuchte dort die Blocherer Schule für freie und angewandte Kunst, Fachbereich Kommunikationsdesign. Darauf folgten viele Jahre Tätigkeiten als Grafikerin in verschiedenen Agenturen Münchens. Ihr Herz gehört der bildenden Kunst, als freischaffende Künstlerin zeigt sie ihre Bilder in namhaften Münchner Galerien. Seit 2009 ist sie Mitglied des Münchner Künstlervereins Realtraum e. V., auf Grundlage eines ihrer Bilder (»Fisches Schwarm«) entwarf sie u. a. das aktuelle Logo des Vereins, aber auch Flyer und Plakate zu verschiedenen Realtraum-Veranstaltungen. www.monika-veth-art.de

Anke Vos
Geboren 1980 in Würselen, lebt heute in Oldenburg. Vos malte und zeichnete schon in ihrer Kindheit viel. Von 2000 bis 2005 Kunst-Studium an der Universität Vechta und dem Mozarteum in Salzburg. Seit 2004 stellt sie in Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Werke aus. Ihre Bilder waren bereits in Deutschland von Nord (Rügen) bis Süd (Mindelheim), in Paraguay, wo sie auch zwei Jahre lebte, und den Niederlanden zu sehen. Die Künstlerin lässt sich sowohl durch die Eindrücke der Umwelt als auch durch den bildnerischen Zufall inspirieren. Immer wiederkehrender Bildinhalt sind das Vergehen und die Vergänglichkeit allen Seins.
                                
Gisela Weinhändler
In den 70ern geboren und aufgewachsen in einem Dorf bei Deggendorf (Niederbayern), lebt seit 2004 in München. Sie befasst sich – inspiriert durch ihren Vater – seit ihren Jugendjahren leidenschaftlich mit Kunst. Beruflich führte sie ihr Weg woanders hin: von der abgeschlossenen Elektronikerinnen-Ausbildung über ein abgebrochenes Architektur-Studium zum Diplom-Abschluss im Fach »Soziale Arbeit«. Seit 2004 ist sie hauptberuflich in den Bereich der Straffälligenhilfe tätig. Als Künstlerin liebt sie das Entdecken neuer Techniken, das Experimentieren mit verschiedenen Materialen. Aktuell Beschäftigung mit Ausdrucksmalerei, Fotografie, Mixed-Media-, Assemblage-, Collagen-Kunst. Zentrales Thema ihrer Werke: die menschliche Gedanken- und Gefühlswelt. Weinhändler interessiert sich für Neurobiologie und -physiologie, kognitive Neurowissenschaft und (Kommunikations-)Psychologie. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Künstlervereins Realtraum e. V. und Geschäftsführerin des muc Verlags. www.gisela-weinhaendler.de

Friedel Weise-Ney
Geboren 1952 im Saarland, mehrere Auslandsaufenthalte, u. a. ein Jahr in den USA, lebt in Aachen. Ärztin für Allgemein- und Arbeitsmedizin. Seit der Kindheit Beschäftigung mit Malerei, Fotografie, Lyrik und Prosa. Sie inspirieren überwiegend Frauen- und medizinische Themen, wie sexuelle Gewalt, Abtreibung, Geburt und Sterben. Die Figur der Madonna taucht immer wieder auf, sie ist für Weise-Ney Sinnbild der heilbringenden, tröstenden Mutter. Bilder und Objekte in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, v. a. in Aachen und Hamburg. Mitglied im Literaturbüro Euregio Maas-Rhein, Team-Mitglied im Photo.Kunst.Raum.Hamburg. Zahlreiche Lesungen (Lyrik und Prosa). Veröffentlichung von Lyrik und Prosa in Anthologien, von Bildern und Fotoarbeiten in Bildbänden und Literaturzeitschriften. Fünf Solo-Buchtitel im Eigenverlag; letzter Gedichtband mit eigenen Bildern: »Gebunden an den Lebensbaum ersehnen wir uns Flügel« (BoD 2016). www.weise-ney.com

Die Autoren

Anne Abelein           
Geboren 1980 Böblingen, wohnt in Herrenberg nahe Stuttgart, freiberufliche Journalistin; 2000 – 2008 Studium: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen; ab 2000 freie Mitarbeit bei der Kreiszeitung Böblingen; ab 2008/2009 freie Mitarbeiterin bei den Stuttgarter Nachrichten, Führerin bei den Literaturspaziergängen von Hahn, Kusiek & Laing in Marbach; ab 2010 freie Mitarbeiterin beim Stuttgarter Stadtmagazin »Lift«; ab 2015 freie Mitarbeit bei der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement Herrenberg. Veröffentlichung von Gedichten und Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien, etwa des Alibaba Verlags und des Geest Verlags.

Achim Amme
Geboren 1949 in Celle, ist Autor, Schauspieler, Musiker. Seine Ausbildung erhielt er an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin, wo er zunächst mit George Tabori zusammenarbeitete. Nach dem Diplom betätigte er sich als Theaterschauspieler, u. a. in Göttingen, Hannover und Berlin. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Joachim-Ringelnatz-Preisträger. Neben seiner musikalischen Tätigkeit (zuletzt »Streng vertraulich! Kellerlieder«, timezone records 2017) ist er auch als Schauspieler für Film und Fernsehen tätig (u. a. Tatort, Bella Block, Großstadtrevier, Stubbe). Amme lebt in Hamburg. www.achim-amme.de
     
Isabel Arndt
Geboren 1968 in Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, lebt in Dresden. Studium der Pflanzenproduktion, außerdem der Verwaltungsbetriebswirtschaft; diverse Tätigkeiten in Landschaftspflege, Garten- und Landschaftsbau; aktuell beschäftigt in der Landwirtschaftsverwaltung. Schreibt seit früher Kindheit vor allem Lyrik, Ansatz: Erkenntnis von Hintergründen und Zusammenhängen durch das Verknappen der Dinge auf das Wesentliche. Veröffentlichungen in: »Jahresring« 2002 (Texte aus dem Förderstudio Literatur e. V., Zwickau); »zwischen den zeiten. 1990 – 2000« (Anthologie des Eitel Kunst e. V. 2003); »Signum« (Winter 2005 und Herbst 2016); »Maulkorb« (Herbst 2015, Sommer 2017).

Sebastian Balcerowski           
Geboren 1986 in Fürth, lebt derzeit in Hamburg. Studium der Philosophie und Pädagogik (B. A.) und des Gebietes »Medien – Ethik – Religion« (M. A.) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Balcerowski veröffentlicht seit 2005 Gedichte und Kurzgeschichten in Anthologien, dazu journalistische Texte als freier Mitarbeiter der »Erlanger Nachrichten« und der »Fürther Nachrichten« (2015 bis 2016). Derzeit befindet er sich im Zweitstudium: Bibliotheks- und Informationsmanagement an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. www.nachdenker.info

Leander Beil
Geboren 1992 in München, wo er nach mehrjährigem Brasilienaufenthalt heute auch wieder lebt. Studium der Geschichte und Sprache, Literatur, Kultur. Gewinner des Teilnehmer-Preises sowie 2. Platz des Jury-Preises beim »Lyrik-Stier 2016« in Hochstadt bei Wessling. Mitglied des Münchner Lyrik-Kollektivs »JuLy in der Stadt« (www.julyinderstadt.de). Lyrikveröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, u. a. »Drei Sandkörner wandern« (Steinmeier 2009), »Versnetze« (Band 2 und 3, hg. von Axel Kutsch, Verlag Ralf Liebe 2009 und 2010), »Die Hoffnung fährt schwarz« (Verlag Sankt Michaelsbund 2010), »Der deutsche Lyrikkalender 2012« (Alhambra Publishing 2011), »Das Gedicht« (Band 17-19 u. 22-25), »Pausenpoesie« (hg. v. Anton G. Leitner, AGL Verlag 2015).
         
blume (michael johann bauer)
Geboren 1979 in Schrobenhausen; wohnhaft in Durlach, Karlsruhe. Hat Forstwirtschaft in Weihenstephan, Freising, studiert, sich anschließend auf Pädagogik spezialisiert und arbeitet zurzeit sehr glücklich und zufrieden in einem Kindergarten mit waldpädagogischem Schwerpunkt. Poesie indes ist sein Leben, seine Berufung, seine große Liebe. Dies zieht sich stringent durch seinen Alltag. Diverse Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. in »phantastisch!«, »Dichtungsring«, »keine! Delikatessen«, »Die Novelle«, »Kalmenzone«, »Syrinx«. Dazu eine Autorenausgabe der Zeitschrift »Das Dosierte Leben« mit seinen Texten. www.blumenleere.de

Sabine Brandl
Geboren 1977 in München, hat in den Jahren 2010 bis 2016 drei Romane veröffentlicht, ihr vierter lesbischer Liebesroman wird 2019 erscheinen. Sie schreibt seit ihrer Jugend Lyrik und Prosa. Dabei interessiert sie (Zwischen-)Menschliches und (Über-)Irdisches in allen Facetten. Trotz dieses breiten Spektrums hat sie ein unveränderliches Markenzeichen: ihre Vorliebe für Erotik und Situationskomik, oft gepaart mit Tragik und Tiefgang. 2004 gründete sie den Künstlerverein REALTRAUM e.V., dessen erste Vorsitzende sie seitdem ist. Sie hat in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und bereits mehr als 100 Lesungen bestritten. Außerdem arbeitet sie als Herausgeberin für verschiedene Buchprojekte. Durch ihre zahlreichen kulturellen Aktivitäten hat sie sich in der Münchner Kulturszene sowie in der deutschen lesbischen Literaturszene einen Namen gemacht. www.sabinebrandl.net

Susanne Brandt     
Geboren 1964 in Hamburg, Studium des Bibliothekswesens und der Kulturwissenschaften, seit 1995 zahlreiche Buch- und Liedveröffentlichungen für verschiedene Verlage, zuletzt:  »Mein Erzähltheater Kamishibai. Religion entdecken mit Bildern und Geschichten« (Don Bosco 2017) und »Der Himmel bleibt weit. Lieder und Andachten« (Verlag Singende Gemeinde 2016). Dazu diverse Sach- und Lyrikbeiträge in Zeitschriften und Anthologien, mehrere Auszeichnungen für Lyrik und Liedtexte, u. a. Kunstpreis Bad Zwischenahn 2006 und 2008. www.waldworte.eu

Christina Braun
Geboren 1996 in Pforzheim, schreibt seit sie 13 Jahre alt ist. Sie lebt in Freiburg, wo sie Kulturanthropologie und Politikwissenschaft studiert. Lyrik ist ihre Leidenschaft, sie ist aber auch journalistisch tätig (u. a. für fudder.de, die Freiburg-Seite der »Badischen Zeitung«) und versucht sich immer wieder neu zu entdecken. Gewinnerin des Jugendpreises des Wettbewerbs Politische Lyrik des Geest Verlags 2015/2016.

Ingo Cesaro   
In Kronach geboren, lebt dort als freier Schriftsteller. Zahlreiche Einzelveröffentlichungen, u. a. »Eine schöne Leich’. Kriminal-Haiku« (Éditions Trèves 2015) und »Obwohl frisch geölt. 77 Dreizeiler nach japanischem Vorbild« (Athena 2010). Cesaro ist Galerist, Herausgeber, Handpressendrucker. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Künstlerbüchern, bibliophilen Editionen, Einzelblattdrucken und Ausstellungsprojekten niederschlägt. Dazu enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingelt seit Jahren mit »Lyrik & Jazz«, »Lyrik & Saxophon«, »vertanzte Gedichte« umher. Organisiert internationale Kunst- und Literaturprojekte. Cesaro ist u. a. Mitglied bei: VS, Die Kogge, Deutschschweizer P.E.N., Deutsche Haiku-Gesellschaft, NGL (Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen). www.ingo-cesaro.de

Alex Dreppec   
Wurde 1968 in Jugenheim bei Darmstadt geboren, wo er heute als promovierter Psychologe und Berufsschullehrer u. a. in der Ausbildung von Erzieherinnen arbeitet. Als Autor hat er sich vor allem dem komischen Gedicht verschrieben. Er wurde 2004 mit dem Wilhelm-Busch-Preis ausgezeichnet und ist in diversen Standardwerken vertreten, wie »Der große Conrady« (Neuauflage 2008, Artemis & Winkler) und »Hell und schnell« (hg. v. Robert Gernhardt und Claus Cäsar Zehrer, S. Fischer). Er begründete 2006 den Science Slam in Darmstadt, der sich seitdem international ausbreitet. In jüngerer Zeit findet Dreppec überdies mit seinen oft sprachakrobatischen Gedichten zunehmend Eingang in die englischsprachige Literatur (die Übersetzungen sowie Neudichtungen besorgt er selbst), darunter hoch anerkannte Zeitschriften wie »Notre Dame Review«, »Cincinnati Review« (beide USA) und »Orbis« (UK). Er ist regelmäßiger Autor der Zeitschrift »Parody on Impression« (New York). Zuletzt von ihm erschienen: »Tanze mit Raketenschuhen / Dance with Rocket Shoes« (2016), »Glasaugenstern« (2015; beide chiliverlag). www.dreppec.de

Janne Ellenberger
Geboren 1980, aufgewachsen in Ost-Hessen, lebt in Berlin. Seit ihrer Kindheit liebt sie Worte und schreibt. Mehrere Artikel und Gedichte von ihr wurden in Zeitschriften (»Sein«, »Empathische Zeit«, »Auszeit«) und einer Anthologie (»Du sollst kein unbeteiligter Zuschauer sein. Anthologie zum Wettbewerb Politische Lyrik 2015/16«, hg. v. S. Hölscher, A. Büngen, F. Brunn, Geest 2016) veröffentlicht. Hauptberuflich ist sie Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation in Deutschland und Palästina/Israel. In diesem Beruf hilft sie Menschen in Seminaren, Einzelsitzungen und Mediationen, sich wieder mehr mit sich und mit anderen zu verbinden und zu einer Haltung zu finden, die auf Wertschätzung und Kooperation beruht. Außerdem ist sie Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Homöopathie und Massage. www.gluecklicherleben.org
   
Patricia Falkenburg   
In dieser Welt staunend anwesend seit 1961, verheiratet, 3 Kinder. Gebürtige Mannheimerin, wohnt seit 1999 mit ihrer Familie in Pulheim bei Köln. Promovierte Naturwissenschaftlerin. Lyrikerin. Veröffentlichung von Gedichten in Deutsch und Englisch, mit und ohne Fotovisualisationen, und von Lyrik-Videos. Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Leipzig, und des PEN Freundes- und Förderkreises. Veröffentlichung von Texten fortlaufend bei »Lyrik in Köln« und in »Poesiealbum neu« (Nr. 1/2017 und Nr. 2/2017, edition kunst & dichtung) sowie den Anthologien »Von Fluchten und Wiederfluchten« und »Friedenlieben« (beide Geest-Verlag 2017). www.patricia-falkenburg.com

Annette Gonserowski
Geboren 1949 in Lüdenscheid, lebt im Sauerland und in Spanien. Die Autorin verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Rezensionen. Sieben Bücher, zuletzt »Wortnah. Dialoggedichte« (zus. mit Gerhard Rombach, Goki 2014) und »Flamenca … der unschuldige Duft das Jasmins« (Gedichte, Goki 2002), dazu Veröffentlichungen in Anthologien des In- und Auslands, in Rundfunk und TV. Lesungen u. a. in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau, beim 1. Lyrik-Festival in Iskele auf Nord-Zypern. 2006 wurde Gonserowski mit dem Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur ausgezeichnet, sie ist u. a. Mitglied im VS (Verband deutscher Schriftsteller) und Autorenkreis Ruhr-Mark. Ihr literarischer Vorlass befindet sich im westfälischen Literaturarchiv in Münster. www.annettegonserowski.blogspot.de

Eva Gruber           
Geboren 1972 in Wuppertal, lebt, schreibt und zeichnet in ihrer Heimatstadt. Als Autorin verfasst sie Geschichten und Gedichte für große und kleine Leute, von denen etliche in Anthologien veröffentlicht sind. 2017 erschien mit »Karim. Momentaufnahmen eines Weges« ihr erstes Buch (für 8- bis 11-Jährige; Kiel & Feder). Hier geht es ihr besonders um Toleranz und gegenseitiges Verstehen, denn Gruber ist sich sicher: »Es war, ist und bleibt unerlässlich, seine Stimme gegen Rassismus und Gewalt zu erheben.« www.evagruber.de  

Dirk Held    
Geboren 1968 in Cochem. Nach dem Studium der Germanistik tätig als selbstständiger Schulbuchredakteur. Nach vielen Jahren in Berlin 2012 Umzug mit der Familie nach Ottobrunn bei München. Zwei Söhne. 2016 Teilnahme an der Vorrunde des Münchner Lyrikpreises mit den »Ottobrunner Tristetten«. Veröffentlichungen: Erzählungen für Kinder in zwei Anthologien des Boje Verlags (2007, 2008), das Gedicht »Möwen« aus dem unveröffentlichten Zyklus »Ottobrunner Tristette« in der Literaturzeitschrift »außer.dem« (Nr. 23, 2016); dazu erschien 2015 Helds Lyrikband »Traumfische« (Selbstverlag, über Crowdfunding). www.schreiberei-held.de

Jan-Eike Hornauer
Geboren 1979, lebt als leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber) in München. In Lübeck auf die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Zuletzt erschienen sind: sein Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag 2016; »humorvoller, sprachvollendeter Band – ein wunderbares Werk!« – Literaturzeitschrift etcetera) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag 2017; »ein Geschenk für alle Lyrikfreunde« – Main-Echo). Er ist zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins »Realtraum« und freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« (dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikreihen, u. a. seit 2015 »Gedichte mit Tradition«). www.textzuechterei.de
         
Petra Hucke   
Wurde 1978 in Düsseldorf geboren und lebt nach Stationen in Leipzig und Bremen nun in München. Ist als studierte Skandinavistin dem Norden verfallen. Petra Hucke übersetzt Fachtexte und Belletristik aus dem Isländischen und Englischen. Sie schreibt kürzere und längere Geschichten, wendet sich zudem auch zunehmend wieder der Lyrik zu. 2013 erhielt sie das Literaturstipendium der Stadt München. 2015 stand sie auf der Shortlist des Schreibwettbewerbs »Write & Read« der Jungen Verlagsmenschen. 2017 wurde ihre Kurzgeschichte »Der Fremde« auf zugetextet.com veröffentlicht.
   
Lukas Katzmaier
Geboren 1994 in Reutlingen, wohnt in Kusterdingen (nahe Tübingen) und hat sich schon in der Grundschule für das Schreiben von Geschichten begeistert. Mit 15 Jahren verfasste er sein erstes Buch – damals noch handschriftlich –, welches er dann vier Jahre später (2014) bei bookrix (Self-Publishing) veröffentlichte. Zur selben Zeit brachte er auch einen Sammelband von Kurzgeschichten und Gedichten heraus sowie seinen ersten Jugend-Thriller. 2016 hat er bereits zwölf Bücher als Self-Publisher veröffentlicht, hauptsächlich Kurz-Romane für Jugendliche. All seinen Büchern ist das Poetische gemein, so finden sich häufig auch an den Kapitelanfängen seiner Romane selbst verfasste Gedichte. www.facebook.com/lukaskatzmaier.autor
 
Heike Knaak   
Geboren 1960 im Ruhrgebiet, Studium Bibliothekswesen, Geschichte, Politik. Lebt heute in Köln und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei einem Wirtschaftsforschungsinstitut mit der Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt befasst. Veröffentlichungen von Essays, Glossen, Prosa und Lyrik in Zeitungen, Literaturzeitschriften und Anthologien.

Heike Knapp   
Geboren am 1968 in Hamburg-Harburg, lebt heute in Ahrensmoor. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau ist als kaufmännische Angestellte tätig. Bereits im Vorschulalter begann sie zu zeichnen. Zunächst Pferdebilder, später Portraits bekannter Künstler aus Musik und Film, ihrer Kinder, Verwandten und Freunde. Seit 2004 dann auch schreiberisch tätig, um eine weitere Ausdrucksmöglichkeit neben der Malerei zu haben. Seitdem auch gegenseitige Bereicherung der beiden Gebiete. Ihre Bilder wurden unter anderem in der Sparkasse Stade-Altes Land in Steinkirchen, im Golf-Club Buxtehude, Kino-Hotel Meyer’s in Harsefeld und anlässlich einer Lesung auf dem Biolandhof Meibohm in Ahrenswohlde ausgestellt. Gedicht-Veröffentlichungen in Anthologien, u. a. im Buchprojekt »Buxtehude. Eine Stadt schreibt ein Buch« (Verlag Atelier im Bauernhaus 2012), und in Literaturzeitschriften, u. a. in »Asphaltspuren« (Nr. 23) und »Torso« (Nr. 19). 
                    
Antje Koller
Geboren 1969 in Wolfen, lebt in Lengede. Die gelernte Köchin und Betriebswirtin schreibt seit zehn Jahren Lyrik und Songtexte. Erster Platz im Gedichtwettbewerb 2009 des »SonntagsWochenBlatt« Torgau. Von ihr erschienen ist die Gedichtband-Trilogie: »Gestrandet in mir«, »Gestrandet am Meer der Hoffnung« (beide 2015) und »Gestrandet bei Dir« (2016, alle Gill Verlag). Kollers Antrieb als Autorin ist es, all jenen Trost und Hoffnung zu vermitteln, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Kinderbuch und anderen Prosawerken. Seit 2017 ist sie mit der Veranstaltung »Saxophon & Poesie« deutschlandweit unterwegs. www.antjekoller.de
         
Tanja Leuthe
Geboren 1982 in Ulm, lebt seit 2009 in München und arbeitet neben ihrem Schreiben zurzeit in der Internationalen Jugendbibliothek. Zuvor Studium der Neueren Deutschen Literaturgeschichte und der Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau. Teilnahmen an div. Slam-Poetry-Veranstaltungen und offenen Lesebühnen, 2. Platz beim Haidhauser Werkstattpreis 2010. Veröffentlichungen ihrer Gedichte in Anthologien, etwa in »Die Nacht in der …« (hg. v. IGdA – Interessengesellschaft deutschsprachiger Autoren, Edition Musagetes 2015) und »Gedichte von Jetzt« (hg. v. Robert Velten und Sarah Chiyad, ed-cetera 2016).

Mark Neis
Geboren 1972 im St. Wendeler Land, dort aufgewachsen. Hat von Europa zumindest einen Teil gesehen, ist aber der Meinung, das war viel zu wenig und viel zu spät. Lebt seit 15 Jahren in und um Chemnitz und versucht dort, Computern Gehorsam beizubringen. Interessiert an vielem, Zeit für viel zu wenig. Schreibt Lyrik und Kurzprosa, Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, u. a. »Glashaus. Gedichte saarländischer Autoren« (Wassermann 1991), »Krautgarten. Forum für junge Literatur« (Nr. 52), »2. Bubenreuther Literaturwettbewerb« (hg. v. Christoph-Maria Liegener, Tredition 2016; 5. Platz im Wettbewerb) und »Otium 12: Exodus«.
                     
Kathrin Niemela
Geboren 1973 in Regensburg, ist sprach- und weltverliebt und international unterwegs als Marketingleiterin. Die Absolventin der Leondinger Literaturakademie (Jahrgang 2015/2016) schreibt Lyrik und Kurzprosa. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, u. a. in den Anthologien »Politische Lyrik. Du sollst kein unbeteiligter Zuschauer sein« (Geest 2016), »Böfflamord. Kurzkrimis aus Niederbayern« (Wellhöfer 2016), »Loreleys Lover« (Anthologie zum Menantes-Preis 2016, Quartus Verlag), »Feldkircher Lyrikpreis 2016« (Anthologie zum Wettbewerb, Band 64 der Reihe »Lyrik der Gegenwart«, Edition Art Science 2016), »Versnetze_zehn. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart« (hg. v. Axel Kutsch, Verlag Ralf Liebe 2017), »Feldkircher Lyrikpreis 2017« (Anthologie zum Wettbewerb, Band 71 der Reihe »Lyrik der Gegenwart«, Edition Art Science 2017) sowie in den Zeitschriften »kolik«, »Wortschau«, »Lichtungen«, »Signaturen-Magazin«, »fixpoetry«, etc.

Karsten Paul
Wurde 1970 in Kaufbeuren geboren und lebt heute in Nürnberg. Der als Hochschullehrer tätige Psychologe kann zahlreiche Fachpublikationen vorweisen und ist inzwischen auch als belletristischer Autor tätig: Seine Gedichte werden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, zu finden sind sie u. a. in den Print-Anthologien »Der schmunzelnde Poet. Neue komische Gedichte« (Candela 2013) und »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag 2017) sowie der Online-Sammlung »Gedichte mit Tradition. Neue Blätter am Stammbaum der Poesie« (auf »Das Gedicht blog« seit 2015; alle hg. v. Jan-Eike Hornauer) und in den Literaturzeitschriften »Das Gedicht« und »Macondo«. Mehrfach wurde Paul bei Lyrikwettbewerben ausgezeichnet, zuletzt beim »Hochstadter Stier« 2014 (Publikumspreis 1. Platz) und beim »Jokers Lyrik-Preis« 2013 (TextArt-Sonderpreis).

Kevin Polk
Geboren 1992 in Unna. Aufgewachsen in einer Kleinstadt im Ruhrgebiet. Wohnt in Offenbach am Main und studiert derzeit Ethnologie sowie Germanistik und Geschichte auf Lehramt an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Polk organisiert in unregelmäßigen Abständen freie Leseabende in seinem Lieblingscafé, dem Café Crumble in Frankfurt, und trägt dort auch selbst vor. Er setzt sich allgemein wissenschaftlich und kreativ-schaffend mit Lyrik und ihrer Darstellung auseinander. Erste Veröffentlichungen in der Literaturzeitschrift »Johnny«. »Ach Pyjama« ist eine seiner ersten Veröffentlichungen.
               
Walter Prinz
1934 in Bad Nauheim geboren, lebt heute in Bad Soden, wo der promovierte Mediziner über 30 Jahre seine Gynäkologie-Praxis betrieb. Seine schriftstellerischen Ambitionen begannen mit Märchen, die er für seine Kinder verfasst hat. Prinz schreibt Lyrik und Prosa. Fünf eigene Bände, zuletzt den Band mit märchenhaften Erzählungen »Mila, Mira und Marie« (Ankisch 2015) und »Gegenmitte« (BoD 2005). Dazu Veröffentlichungen u. a. in den Feuilletons der FAZ und NZZ, in Rundfunksendungen und Anthologien sowie am Lyriktelefon. Mehrere Auszeichnungen, u. a. Grünenthal-Kreativ-Preis 2000 und Paul-Gerhard-Preis 2007.
           
Wolfgang Riegert
1967 in München geboren, Versorgungsingenieur, arbeitet heute als Projektleiter bei einem öffentlichen Unternehmen in seiner Heimatstadt. Riegert schreibt seit Anfang 2007, er verfasst ausschließlich Lyrik. Veröffentlichungen in div. Anthologien, u. a. im Lyrikband »Katzenblicke« (Georg von Toyberg Verlag 2013). Auftritte: u. a. jährliche Lesung in der Seidlvilla (München) mit »Pegasus – Verein für kreatives Schreiben«.

Ronja Ruzicka
Geboren 1991 in Starnberg und im dortigen Umland aufgewachsen, kehrte nach einigen Jahren in Berlin, wo sie Erziehungs- und Kulturwissenschaften studierte, wieder in das Starnberger Umland zurück. Hier arbeitet sie nun als pädagogische Assistenz in einer Montessori-Schule. Das Verfassen lyrischer Texte gehört seit jeher zu ihrem Alltag. Sie hat bereits einige Veröffentlichungen in Anthologien vorzuweisen und 2012 für ihr Gedicht »Silberne Tränen« den Othmar-Seidner-Jungautorenpreis erhalten.
                 
Susanne Sophie Schmalwieser    
2001 in der niederösterreichischen Stadt Mödling geboren, lebt seitdem in einer kleinen Gemeinde in der Nähe. Im Alter von zehn Jahren wandte sie sich bereits dem literarischen Schreiben zu, wurde Redakteurin ihrer Schülerzeitung und Mitglied der Schreibakademie Mödling, was sie beides bis heute ist.  2016 Teilnahme am Literaturseminar Seitenstetten und der E-Book-Woche der Europäischen Literatur- und Jugendbegegnung, zudem Jury- und Publikumspreis für die Altersgruppe der sechsten Klassen des schulinternen unARTig-Literaturwettbewerbs. Sie gestaltete schon einige Lesungen mit, und gemeinsam mit zwei weiteren Jungautorinnen veröffentlicht Schmalwieser regelmäßig kritische und kreative Texte auf dieser Website: www.buchstapelsalat.wordpress.com

Sigune Schnabel                    
Geboren 1981 in Filderstadt, Diplomstudium Literaturübersetzen in Düsseldorf, wo sie auch heute noch wohnt. Arbeitet als Projektmanagerin in der Lokalisierungsbranche. Dazu ist sie als Lyrik-Übersetzerin für Literaturzeitschriften wie »kalmenzone« und »Dichtungsring« und Dichterin tätig. Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa u. a. in den Anthologien »Feldkircher Lyrikpreis 2016« (Band 64 der Reihe »Lyrik der Gegenwart«, Edition Art Science 2016) und »Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik 2016« (hg v. Horn, Pohl, Schittko und Schulz, Distillery Press) und in den Zeitschriften »Die Rampe«, »Krautgarten«, »Karussell« und »mosaik«. Verschiedene Preise, zuletzt unter den Wettbewerbssiegern des Thuner Literaturfestivals »Literaare« 2017, Finalistin beim Literarischen März 2017. Frisch erschienen ist Schnabels Lyrikdebütband: »Apfeltage regnen« (Geest-Verlag 2017).

Christina Schößler          
Geboren 1975 in Gütersloh, lebt und arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Kulturschaffende in Münster. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften, Philosophie, Kulturwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kulturorganisation, der (inter)kulturellen Sozial- und Bildungsarbeit und im wissenschaftlichen Lektorat. Derzeit Schwerpunkt in der Organisation interkultureller Kunstprojekte, in der Planung und Mitwirkung bei Cross-over- Veranstaltungen mit den Bereichen Literatur, Musik und bildende Kunst. Textveröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften und im Hörfunk, dazu ist Schößler seit vielen Jahren als Trommlerin mit einem eigenen afro-karibischen Perkussions-Ensemble unterwegs. 1. Platz in der Kategorie prosaisch-literarische Texte mit »Sommerabend zwischen innen und außen« beim Landschreiber-Wettbewerb 2016. 2. Platz in der Kategorie Lyrik mit »An Friederike M.« im Rahmen des Landschreiber-Wettbewerbs 2014. 3. Platz beim Lyrik-Wettbewerb 2005 des Landesverbands Hamburg des Freien Deutschen Autorenverbandes mit »Morgensee«.

Michael Schwinghammer
Geboren 1993 in Wien, dort werkend und schaffend. Gegenwärtig Studium der Komparatistik an der Universität Wien, nach Abschluss eines Journalismus- Studiums an der Fachhochschule Wien. Teilnahme am Lyrik-Workshop »Open Poems 2017« am Haus für Poesie in Berlin, Lesungen ebendort sowie an der Akademie der Künste im Rahmen des Poesiefestivals Berlin 2017. Lesung des Langgedichts »Flüchtlinge, die Welle für Welle durch die Tore Europas strömen« im Rahmen der Under.docs-Konferenz 2016 in Wien und anstehende Veröffentlichung im dazugehörigen Tagungsband. Mit »liebgefangen« und »sehnsucht nach dem holzbrettbett« liegt hier die erste Veröffentlichung in einer Anthologie vor. Publikation von lyrischen Skizzen und Textfragmenten unter www.kopfsteinlaster.de.

 

Andrea Sihler   
1957 in Klagenfurt geboren, aufgewachsen in Düsseldorf, Studium der Film- und Theaterwissenschaften in Wien, lebt seit 1980 in München und in Oberbayern, Lyrikerin und Schauspielerin. Für das Theaterlabor München hat sie Theaterstücke geschrieben, später auch Drehbücher. 1991 wurde das Theaterstück »Eine zuckersüße Fahrt ins Schwarze« mit dem AZ-Stern des Jahres ausgezeichnet. 2016 erschienen: ihr Gedichtzyklus »An der Kante des Kalenders stürzt die Zeit« in »Feldkircher Lyrikpreis 2016« (Anthologie zum Wettbewerb, Band 64 der Reihe »Lyrik der Gegenwart«, Edition Art Science 2016). Im Januar 2018 ist ihr Buch „Zwischen Raum“ (Gedichte und Fotografien von Christopher Tech) bei Wortbilder GbR erschienen. www.wort-bilder.com

Eli A. Solaris   
Geb. 1986 in Berlin, lebt in London. Forschte als Doktorandin in Synthetischer Biologie an der Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Krebs, Studium u. a. an der ETH Zürich und am Imperial College London, mehrere Auszeichnungen. Arbeitete in einem Think-Tank für Zukunftstechnologien, heute ist sie im Bereich Venture Capital als Direktorin eines Startup Accelerators tätig und schreibt ihren ersten Roman. Bereits einige Lyrik-Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a.  in »Seitenstechen« (Nr. 2), »Der Dackel« (Nr. 2 und 3), »etcetera« (Nr. 65), dazu im Juli 2016 auf SternenBlick.org »Gedicht des Monats«. www.thebiofuturist.io
          
Ina Spang
Geboren 1988 in Schwabach, zog nach dem Abitur nach München, wo sie bis heute lebt. Seit dem Abschluss ihres Regie-Studiums – 2012 wurde ihr Abschlussfilm »Für Hanna.« (Drehbuch, Regie & Schnitt) auf dem Rochester International Film Festival als bester Kurzfilm ausgezeichnet – konzentriert sich Spang auf das literarische Schreiben. 2014 erhielt sie den Förderpreis der Schule des Schreibens. Prosa- und Lyrikveröffentlichungen in div. Anthologien und in Literaturzeitschriften, u. a. »Bierglaslyrik« und »Federwelt«. Derzeit arbeitet sie außerdem an einem Roman, und sie schreibt und illustriert Kinderbücher. Zwei Mal »Text des Monats« im Wettbewerb des Literaturhauses Zürich (September 2015 und Juni 2016), entsprechend dort dann auch jeweils gelesen. Live zu erleben ist Ina Spang zudem mit ihrer Bluesband »Muddy What?«.

Jochen Stüsser-Simpson
1950 in Bonn geboren, lebt heute in Hamburg-Othmarschen und arbeitet dort als Lehrer und Koordinator am Christianeum. Zahlreiche fachliche und literarische Veröffentlichungen. Seine literarischen Schaffensschwerpunkte sind: Lyrik und schräge Kurzprosa, hier immer wieder auch Krimis. Mit seiner Erzählung »Totenschädel auf St. Pauli« (BookRix) belegte er den 2. Platz beim Deutschen E-Book-Preis 2013. Beiträge in diversen Anthologien, u. a. in »Wenn Liebe schwant« und »Der schmunzelnde Poet« (beide hg. v. Jan-Eike Hornauer, muc Verlag 2017 bzw. Candela 2013) sowie »Oh Tier!« und »Strohblumenstörung« (beide hg. v. Franziska Röchter, Chiliverlag 2016 bzw. 2015), sowie in Literaturzeitschriften, u. a. »Das Gedicht«, »Bierglaslyrik«, »Der Dackel«, »Asphaltspuren«.
     
Mirko Swatoch
Wurde 1963 in Pfäffingen geboren und lebt heute als Sozialpädagoge mit seiner Frau auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Er schreibt Lieder, Gedichte und Kurzgeschichten. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. www.mirko-swatoch.de
            
Ody vam Bruok
Geboren 1960 in Solingen, lebt in Saarbrücken, war zuvor auch in Köln und Berlin beheimatet. Im bürgerlichen Leben erst Gärtner, dann Gartenarchitekt und schließlich Berufsschullehrer. Sein künstlerisches Leben begann er als Bühnenautor in Berlin, hier schrieb er ab Anfang der 90er Musicals, die u. a. ebenda und in Hamburg Premieren feierten. Über die Songtexte entdeckte er sein Faible für Gedichte, mit denen er bis dato bei fünf Literaturpreisen erfolgreich war: 1. Platz Meerbuscher Literaturpreis 2014, 1. Platz Wilhelm-Busch-Preis 2001, Jokers Lyrikpreis in der Kategorie »Humor« 2007, 2. Platz Wilhelm-Busch-Preis 2002 u. 2003. Er präsentiert seine Reimwerke regelmäßig in Bühnenprogrammen, gemeinsam mit anderen Künstlern oder solo. Zudem verfasst er gereimte Bühnenstücke. Ein Best-of seiner Texte findet sich in »Ody Querbeet« (Edition Thaleia 2009). www.ody-online.de
               
Holger Vos
Wurde 1978 in Nordhorn geboren, lebt in Oldenburg und arbeitet als Lehrer. Germanistik- und Sport-Studium an den Universitäten in Vechta und Salzburg. In dieser Zeit erste Schreibversuche und Teilnahmen an Lesungen. 2010 bis 2011 lebte er mit seiner Familie, seiner Frau Anke Vos und den gemeinsamen Kindern, in Paraguay – hierzu gestalteten er und Anke auch einen Blog (http://lostinthechaco.blogspot.de).  Sein Interesse richtet sich hauptsächlich auf mythologische Stoffe, und so schreibt er neben Lyrik häufig Erzählungen, die dem Genre der Phantastik zuzuordnen sind. Einige seiner Texte wurden in Anthologien veröffentlicht, u. a.  in »Ab 18!« (hg. v. Michael Schmidt, Saphir im Stahl 2015), »Gewaltige Metamorphose« (hg. v. Friederike K. Moorin und Christian Knieps, Marta Press 2015) und »Die Novelle. Zeitschrift für Experimentelles« (Nr. 5). www.verworreneskaiserreich.blogspot.de
                 
Elfriede Weber
1941 in Albstadt als Elfriede Letsch geboren, lebt in Straubenhardt (nahe Pforzheim), Autorin und Malerin. Schreibt seit ihrer Kindheit Gedichte. Schon im Alter von elf Jahren Veröffentlichungen in der Tübinger Zeitung, 1955 Buchpreis des SWR für herausragenden Aufsatz. Später regelmäßig Veröffentlichungen von Gedichten in der Pforzheimer Zeitung unter ihrem damaligen Namen Elfriede Bürkle. Dazu bis heute Beiträge zu zahlreichen Anthologien. Bisher eine Romanveröffentlichung: »Er und kein Anderer« (BoD 2012). Ein illustrierter Gedichtband: »Alles hat seine Zeit« (JMW Will 2011). Und jüngst ist ihre Kurzgeschichten- und Gedichtesammlung »Ab und zu ein Elefant« erschienen (Neopubli 2016). 1. Preis beim Euregionalen Lyrik-Wettbewerb in Eupen (Belgien) 2016 mit ihrem Gedicht »Summertime«. www.efiweber.de
           
Johannes Zultner
Geboren 1956 in Mediasch, Siebenbürgen, lebt in München. Ab 1975 regelmäßig Veröffentlichungen in den deutschsprachigen Publikationen Rumäniens (Neue Literatur, Echinox, Karpatenrundschau), Lesungen bei wichtigen rumäniendeutschen Literaturveranstaltungen (Hermannstadt, Klausenburg, Bukarest). 1979 Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Studium der Evangelischen Theologie, Philosophie und Germanistik in München. Seit 1988 im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Krankheitsbedingt im zeitlichen Ruhestand. Mehrere Auszeichnungen, u. a. Lyrikpreis der »Gesellschaft für Literatur und Kunst Innsbruck« (1981) und zweimalige Nominierung für den Leonce-und-Lena-Lyrikpreis (1987 und 1989). Gedichte u. a. in: »Literarischer März – Lyrik unserer Zeit« (Nr. 5 u. 6, hg. v. Karl Krolow, List 1987 u. 1989), »Pausenpoesie. Gedichte zum Neustarten«, »Neue Gedichte zur Weihnacht« (beide hg. v. Anton G. Leitner, AGL Verlag 2015 bzw. Reclam 2016), »Der deutsche Lyrikkalender« (für die Jahre 2010-2013, hg. v. Shafiq Naz, Alhambra Publishing) sowie mehrfach in den »Versnetze«-Jahresanthologien (hg. v. Axel Kutsch, Verlag Ralf Liebe) und der Literaturzeitschrift »Das Gedicht«.

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