Das Buch zur Ausstellung: LESBE wird großgeschrieben

Hrsg. OPEN DYKES

Website: https://open-dykes.de/

LESBE wird großgeschrieben

Das Buch zur Ausstellung

(vorbestellbar, lieferbar ab 10. April 2026)

versandkostenfrei nur innerhalb Deutschlands

ISBN 978-3-9820886-9-3

*auch als E-Book* 

bei Hugendubel, eBook.de, Amazon u. a. 

LESBE wird großgeschrieben

12,90 €

Finanziert durch das Sozialministerium Baden-Württemberg aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.



Was bedeutet es heute, lesbisch zu sein? Was verbirgt sich hinter dem Wort »Dyke«? Und wie sieht eine Welt aus, in der sapphisches Begehren nicht nur sichtbar, sondern selbstverständlich ist? Dieses Buch macht sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: 

die Gesichter, Geschichten und Kämpfe von Lesben und Dykes.

 

Entstanden aus der lebendigen Arbeit von OPEN DYKES, dem Lesbenfestival aus der Rhein-Neckar-Region, dokumentiert diese Publikation die Foto-Ausstellung »LESBE wird großgeschrieben« und die politische Bewegung dahinter. Die Porträts zeigen nicht nur Gesichter, sondern erzählen Geschichten: von Liebe und Widerstand, von Selbstbestimmung und Gemeinschaft, von Identitäten, die sich heteronormativen Grenzen entziehen.

 

Doch dieses Buch ist mehr als eine Dokumentation. Es ist ein Manifest für eine Gesellschaft, die lesbisches Leben feiert. Es ist eine Einladung, sich zu verbünden, zu fragen, zu lernen, denn lesbische Existenz ist kein Nischenthema. Sie zu zeigen, bedeutet, die Welt ein Stück weit zu verändern – Seite für Seite, Bild für Bild, Geschichte für Geschichte.

 

LESBISCH, QUEER UND SICHTBAR.

Unsere Geschichten. Unsere Gegenwart. Unsere Zukunft.

 



Aus Verlagssicht

 

Warum das Ausstellungsprojekt »LESBE wird großgeschrieben« Unterstützung verdient 

 

Die Entscheidung, als Verlag das Ausstellungsprojekt »LESBE wird großgeschrieben« zu unterstützen und ein Buch zur Ausstellung zu veröffentlichen, ist weit mehr als ein programmatischer Schritt – es ist ein gesellschaftliches Statement. Gerade für einen Verlag wie den muc Verlag, der bislang vor allem Belletristik, Horror-Kurzgeschichten und queere Romane (mit lesbischen Hauptfiguren) publiziert, bedeutet dies eine bewusste Erweiterung des eigenen Wirkungsfelds und unterstreicht unsere klare Positionierung für Diversität und Sichtbarkeit.

 

 

Lesbische Sichtbarkeit – eine Lücke im Literaturbetrieb

 

Die Sichtbarkeit lesbischer Lebensrealitäten ist im Literatur- und Kulturbetrieb nach wie vor ausbaufähig. Noch immer werden lesbische Themen in öffentlichen Bibliotheken und auf dem Buchmarkt weniger berücksichtigt als andere queere oder heteronormative Inhalte. Zwar gibt es seit den 1980er Jahren spezialisierte Verlage und Buchhandlungen, doch lesbische Literatur bleibt oft eine Nische. Häufig sind es gerade unabhängige Verlegerinnen, die mit Mut und Engagement diese Lücke füllen und damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

 

 

Das Projekt als Brücke zwischen Literatur, Kunst und Community

 

»LESBE wird großgeschrieben« ist mehr als eine Ausstellung: Es ist ein künstlerischer und dokumentarischer Brückenschlag zwischen Fotografie, Lebensgeschichten und gesellschaftlicher Aufklärung. Die Ausstellung zeigt zwei Meter hohe Porträts von Lesben und FINTA, aufgenommen an für die Portraitierten bedeutenden Orten. Die dazugehörigen, selbst verfassten Texte machen die Bandbreite lesbischer Lebensrealitäten sichtbar und brechen mit Klischees und Stereotypen. Unterschiedlichste Generationen, Berufe, Lebensstile und Hobbys werden repräsentiert – ein Panorama, das die Diversität der Community feiert und gesellschaftliche Vorurteile herausfordert.

 

 

Warum ein Belletristik- und Genreliteraturverlag unterstützen sollte

 

Für einen Verlag, der sich insgesamt auf andere Bereiche konzentriert, ist die Unterstützung dieses Projekts ein logischer und notwendiger Schritt. Literatur und Kunst sind untrennbar mit gesellschaftlicher Entwicklung verbunden. Indem der muc Verlag das Buch zur Ausstellung im April 2026 veröffentlicht, macht er diese Geschichten und Bilder dauerhaft zugänglich und trägt dazu bei, dass lesbische und FINTA-Realitäten präsent sind.

 

Wir, die Verlegerinnen Gisela Weinhändler und Sabine Brandl, selbst miteinander verheiratet, wissen um die Bedeutung von Repräsentation und Sichtbarkeit. Unser Engagement ist nicht nur beruflich, sondern auch persönlich motiviert: Wir möchten einen Teil dazu beitragen, dass lesbische Stimmen in der Verlagsbranche gehört werden und Vorbilder für kommende Generationen entstehen. Mit der Veröffentlichung des Ausstellungsbuchs wollen wir ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Empowerment setzen.

 

Gisela Weinhändler

für den muc Verlag